Hallo!

Du hast Dich auf meine Homepage verirrt und das vermutlich nicht ohne Grund. Dann zunächst „Herzlich Willkommen“ allen Neuankömmlingen.

Denn wer sich auf meine Homepage verirrt hat, wird sich vermutlich nicht fragen: Spielkarten – Kann man das Sammeln? Aber ja doch! Vermutlich bist Du also vom gleichen Virus infiziert, welches glücklicherweise nicht so gefährlich ist, wie CORONA.

Mein Name  ist Thomas Petri. Ich wurde 1964 noch in der DDR in Weimar geboren. Nach 25 Jahren DDR-Zugehörigkeit war Schluss und ich bin nun ein Teil vom neuen, wiedervereinten Deutschland. Damit „Wiedervereinigung“ auch gelebt wird, habe ich mich in meine liebe Frau-gebürtig aus bayrisch Schwaben-verliebt. Seit einigen Jahren lebe ich nun mit Ihr und ihren großen Kindern in der Nähe von Augsburg.

Bei mir und meinen Eltern und generell mit der Familie wurde viel zusammen gespielt, vor allem auch Kartenspiele, wie z.B. Rommee, Canasta, Skat, Doppelkopf, Mau Mau usw. Einiges davon habe ich mittlerweile schon wieder verlernt. Etwa 1984 weilte ich während meiner NVA-Armeedienstzeit in Fürstenwalde in der Nähe von Berlin bei einem orthopädischen Schuhmacher. Der Zufall wollte es wohl und auf dem Rückweg kam ich an einem Laden vorbei, der im Schaufenster viele unterschiedliche Kartenspiele aus Altenburg präsentierte. Ich war verblüfft, was es da alles gab. Das erste Mal ging ich noch vorbei. Beim 2. und 3. Mal kaufte ich dann die ersten Kartenspiele und war infiziert. Seitdem wuchs die Sammlung, zunächst vorwiegend aus DDR-Spielen Altenburger Produktion. Mein Cousin Mario, damals noch als Schornsteinfeger aktiv, brachte mir dann die ersten älteren Kartenspiele von einigen Dachböden mit. Eine Tante aus Köthen schenkte mir weitere alte Spiele, die glaube ich von ihrem Vater oder Großvater waren. Die Bekanntschaft mit meinem, leider viel zu früh verstorbenem Sammlerfreund Dieter Bettkober aus Jena brachte mir nun neues Know-How und den Kontakt zur deutschen Spielkartengesellschaft „Bube Dame König“, wo ich seit 1994 nun Mitglied bin.

2001/2002 hat nach langer schwerer Krankheit das Hobby mir viel Ablenkung gebracht. Dabei entstand in Kooperation mit Franz Braun in der „Schriftenreihe Spielkarten“ Band 13, der sich mit den Kartenspielen der Berliner Spielkartenfabrik beschäftigte. Bereits 2004 folgte Band 15 der „Schriftenreihe Spielkarten“ -ASS nach 1945- der sich den Kartenspielen der Vereinigten Altenburger und Stralsunder Spielkartenfabriken Stuttgart/Leinfelden widmete. Durch den Tod von Franz Braun war diese Kette nun gerissen. Hätte ich damals gedacht, dass es ca. 15 Jahre mit der Fortsetzung bzw. Fertigstellung zu ASS 1931 – 1945 dauert, hätte ich wohl erst gar nicht damit angefangen.

Doch nun 2020 folgte in Eigenregie der Katalog „ASS 1931 – 1945“ in der Schriftenreihe „Spielkarten für Sammler“. In wie weit diese fortgeführt wird, wird die Zukunft zeigen. Zumindest habe ich im Sommer  2019 an einem Katalog über F.X. Schmid Vereinigte Münchener Spielkartenfabriken begonnen, der zunächst alle Spiele nach dem 2.Weltkrieg enthalten soll. Und der Anspruch dabei ist, nicht wieder 15 Jahre zu benötigen. Vielleicht klappt es noch bis Ende 2020. Wer u.U. daran Interesse hat, der kann sich gerne dafür anmelden, das Kontaktfeld darf dafür sehr gerne benutzt werden.